Die neusten Küchengeräte live erleben

Unter dem Motto Technik trifft Genuss fanden sich 12 Teilnehmer im kleinen Rahmen im Küchenstudio Seipp Wohnen in Waldshut Tiengen an einem Abend im Juni ein. Ein interessanter Abend in entspannter Gesellschaft.

Nach einem herzlichen Empfang der Küchenfachberaterinnen Susanne Gromann und Beatrice Mutz ging es gleich los mit dem Kochen.

Daniel Frech, Restaurantfachmann, Koch und Küchenmeister

Daniel Frech, Restaurantfachmann, Koch und Küchenmeister

Daniel Frech, gelernter Restaurantfachmann, Koch und Küchenmeister der in dritter Generation das Traditionsgasthaus Posthorn in Ühlingen im Schwarzwald leitet, führte uns durch den Abend. Im Laufe des Abends entstanden in zwei verschiedenen Schauküchen nach und nach raffinierte und saisonale Gerichte. Begleitet von vielen interessanten Tipps und Tricks wurde gedämpft, gekocht, geröstet, gebraten, gegrillt und mit Hilfe der Teilnehmer appetitlich angerichtet.

Technik trifft Genuss

Technik trifft Genuss

Besonders spannend war es die verschiedenen Kochgeräte im Einsatz zu sehen. Daniel Frech führte die Funktionen eines Dampfgarers, Backofens, Combi-Dampfgarers, Induktionskochfeld, Teppan Yaki oder der verschiedenen Dunstabzüge vor. Ehrlich teilte er uns seine Erfahrungen und ihre unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten mit.

Die engagierten Küchenberaterinnen, Susanne Gromann und Beatrice Mutz gaben bei Nachfrage gerne Auskunft über Kücheneinrichtungen, Materialien oder Geräte. Wie zwei gute Feen bereiteten sie den grossen Tisch für jeden neuen Gang vor, bewirteten die Teilnehmer beim probieren der verschiedenen Gänge und räumten anschliessend wieder alles auf.

Teppan Yaki im Einsatz

Teppan Yaki im Einsatz

Für mich war es ein informativer Abend, an dem ich die Geräte dank Daniel Frech live erleben und mir selber ein Bild machen konnte. Durch die Ausführungen von Susanne Gromann und Beatrice Mutz wurde dieses Bild ergänzt. Die dreieinhalb Stunden vergingen wie im Flug und es entstanden unter den Teilnehmern so manche angeregte Gespräche.

Sommergericht: Saibling mit geröstetem Spargel

Sommergericht: Saibling mit geröstetem Spargel

Ein angenehmer Nebeneffekt des Abends war natürlich, das jemand das feine Essen aufessen musste. Und so kamen wir in den Genuss die verschiedenen Gänge begleitet von feinen Weinen zu geniessen.

Diese Kochevents sind für jeden geeignet, der sich von einem Profi über die neusten und unterschiedlichsten Küchengeräten in einer entspannten Runde informieren und zusätzlich sich von einem erfahrenen Koch von neuen Zubereitungsarten inspirieren lassen möchte.

Diesen Sommer sind keine Kochevents bei Seipp mehr vorgesehen. Man kann sich aber unter dieser Adresse www.seipp.com für einen Newsletter anmelden, um auf diese Weise für kommende Events benachrichtigt zu werden.

Ein Produkt mit langer Tradition: Die Zementfliese

Ein spannender Artikel in HOUZZ über ein faszinierendes handgefertigtes Produkt.

 

Heute sind Zementfliesen wieder im Kommen. Sie passen gut zum weltweiten Vintage-Trend und dem allgemeinen Interesse an handgefertigten Produkten. Mit modernen Mustern geben Designer und Hersteller den Fliesen jetzt eine zeitgenössische Prägung. Die alten Zementfliesen erwachen zu neuem Leben – und sind vielseitiger als je zuvor.

Mit diesem Link geht es zum Artikel: HOUZZ

Der Wasserturm im Schanzenpark Hamburg

Eine Zeitreise der besonderen Art

 

 

 

Schon von weitem fiel mir der imposante Wasserturm aus einer anderen Zeit ins Auge. Mein Interesse war geweckt und so fing ich an, über seine Nutzung und über die Zeit seiner Erbauung zu spekulieren. Nach Recherchen im Internet war mir klar: dieses Bauwerk möchte ich von Innen sehen. Meine Neugierde wurde mit einer höchst spannenden Führung durch den gesamten Wasserturm, der in ein 4 Sterne Superior Hotel umgebaut wurde, belohnt. Einer Zeitreise gleich gestaltet sich die Architektur beim Durchschreiten des Wasserturms. Dem Architekten Falk von Tettenborn aus München ist es gelungen ein Hotel im modernen Design in eine historische Bausubstanz einzufügen. Durch die Zusammenführung von alter, gut sichtbarer Bausubstanz, mit modernem Design ist eine spezielle Atmosphäre mit besonderem Charme entstanden. Das Vergangene wurde durch den sorgsamen Umbau gewürdigt und somit in die heutige Zeit transportiert.

 

Wasserturm mit Schanzenpark. Im Hintergrund sieht man den von Bäumen verdeckten Fernsehturm.

Wasserturm mit Schanzenpark. Im Hintergrund sieht man den von Bäumen verdeckten Fernsehturm.

Der Wasserturm blickt auf eine lange Geschichte zurück. Die Stadt Hamburg baute von 1907 bis 1910 den Wasserturm direkt auf einen bestehenden unterirdischen Wasserspeicher aus dem Jahre 1865, um für die schnell wachsende Stadt eine sichere Wasserversorgung gewährleisten zu können. 1956 wurde der Turm für die Wasserversorgung überflüssig und 1961 endgültig von den Hamburger Wasserwerken (HWW) stillgelegt. Von da an begann das alte Industriedenkmal langsam zu verfallen. 1969 boten die HWW den Turm zum Verkauf an, aber keine der Ideen für eine erneute Nutzung des Wasserturm konnte sich durchsetzen. Schliesslich wurde der Turm von Ernest-Jo. Storr erworben und zusammen mit Patrizia Projektentwicklung ein Konzept für ein Hotel erarbeitet.

 

Wasserturm, Glasanbau und Eingangsbereich im Schnitt

Wasserturm, Glasanbau und Eingangsbereich im Schnitt

 

Rundgang

Der Eingang des Hotels befindet sich am Fusse des Schanzenparks in der Sternschanze Strasse.

Der Eingang des Hotels befindet sich am Fusse des Schanzenparks in der Sternschanze Strasse.


Nachdem man die Eingangstür durchschritten hat steht man vor den Rollbändern, die einen zu der Lobby führen.

Nachdem man die Eingangstür durchschritten hat steht man vor den Rollbändern, die einen zu der Lobby führen.

Mit Rollbändern wird man durch einen Tunnel, der unter dem Park liegt, zur Lobby gefahren. Die wellenförmige Deckengestaltung über den Rollbändern, sowie die schillernden Lichtreflexionen und die Tropfgeräusche stimmen einen sanft auf das Thema Wasser ein.

 

Rezeption mit Herrn Jörg Neumann, Marketing Coordinator, welcher uns durch den Wasserturm führte.

Rezeption mit Herrn Jörg Neumann, Marketing Coordinator, welcher uns durch den Wasserturm führte.

 

Die Lobby befindet sich im historischen Wasserspeicher welcher 1865 erbaut wurde. Durch die vier neugestalteten Lichthöfe, die mit Glaspyramiden überdacht sind, flutet dosiert Tageslicht ein. Die Durchgänge vom Wasserspeicher zum Turmfundament wurden roh belassen. Durch das sichtbare Mauerwerk sind spannende Durchgänge gestaltet worden, deren geheimnisvolle Wirkung durch Lichtinstallationen verstärkt werden.

 

Blick in Richtung Rezeption mit dem acht Meter hohen Backsteingewölbe. Im Hintergrund sieht man eine von der Künsterlin Ulrike Böhme gestaltete Glaswand "Memory".

Blick in Richtung Rezeption mit dem acht Meter hohen Backsteingewölbe. Im Hintergrund sieht man eine von der Künsterlin Ulrike Böhme gestaltete Glaswand "Memory".

Durchgang zum Turminneren

Durchgang zum Turminneren

Blick aus der Richtung des Wasserturmes.

Blick aus der Richtung des Wasserturmes.

Eine spannende Zeitgeschichte wird durch das ursprüngliche Mauerwerk erzählt. Gerade mit den modernen Lichtinstallationen kommen sie zur Geltung.

Eine spannende Zeitgeschichte wird durch das ursprüngliche Mauerwerk erzählt. Gerade mit den modernen Lichtinstallationen kommen sie zur Geltung.

Im unteren Geschoss wurden zahlreiche Sitzgelegenheiten geschaffen, um in der einzigartigen Ambiente zu verweilen und den Wasserklängen zu lauschen.

Im unteren Geschoss wurden zahlreiche Sitzgelegenheiten geschaffen, um in der einzigartigen Ambiente zu verweilen und den Wasserklängen zu lauschen.

Die Künstlerin Ulrike Böhme erinnert mit sinnlichen Installationen an die Funktion des Wasserturms. Auf einem beleuchteten Glas, das im Boden der Lobby eingelassen wurde, sieht man Motive des Gebäudes sich wie im Wasser spiegeln.

Die Künstlerin Ulrike Böhme erinnert mit sinnlichen Installationen an die Funktion des Wasserturms. Auf einem beleuchteten Glas, das im Boden der Lobby eingelassen wurde, sieht man Motive des Gebäudes sich wie im Wasser spiegeln.

Im Mittelpunkt des Wasserturms befinden sich die grossen Abstufungen der Aussenwand im Fundamentringes. Sie reichen über zwei Geschosse und werden mit dem Aufzug sowie der eleganten und schlichten Treppe verbunden.

Im Mittelpunkt des Wasserturms befinden sich die grossen Abstufungen der Aussenwand im Fundamentringes. Sie reichen über zwei Geschosse und werden mit dem Aufzug sowie der eleganten und schlichten Treppe verbunden.

Ebenfalls in den zwei unteren Etagen befindet sich der Fitnesbereich.

Ebenfalls in den zwei unteren Etagen befindet sich der Fitnesbereich.

Die Dusche im Fitnessbereich.

Die Dusche im Fitnessbereich.

Die Durchgänge wurden in den unteren Etagen durch die Kombination der Baustoffe, der Formen und der Farben spannend gestaltet.

Die Durchgänge wurden in den unteren Etagen durch die Kombination der Baustoffe, der Formen und der Farben spannend gestaltet.

Impressionen aus der CAVE Bar

Impressionen aus der CAVE Bar

  

Das  Ende der Bar wächst über das obere Stockwerk hinaus und scheint dadurch zu schweben.

Das  Ende der Bar wächst über das obere Stockwerk hinaus und scheint dadurch zu schweben.

In einem zweistöckigen schlichten und eleganten Glasanbau, welcher an eine Seite des achteckigen Wasserturms gebaut wurde, ist unter anderem das geräumige Restaurant untergebracht.

 

Impressionen aus dem Restaurant

Impressionen aus dem Restaurant

Die Gestaltung des Inneren des Turmes erfolgte nach den Plänen des Innenarchitekturbüros Markus-Diedenhofen. Die Einrichtung greift die Ambiente des Industriedenkmals durch die Wahl der Formen und Materialien auf. Dadurch ist eine Athmosphäre in einem rauen und eleganten Charme entstanden.

Die Konferenzräume befinden sich auf der M und der C Ebene. Die M Ebene ist noch unterirdisch, die C Ebene befindet sich in der zweiten oberirdischen Etage.

 

Impressionen aus den Schulungs- und Konferenzräumen

Impressionen aus den Schulungs- und Konferenzräumen

 

 

Die Hotelzimmer beginnen ab der 3. Etage. Jeweils sechzehn trapezförmige Classic Zimmer wurden pro Geschoss wie Kuchenstücke um den runden Erschließungkern, der den Lift und das Treppenhaus beinhaltet, angeordnet.

Durch die spezielle Form und Anordnung der Zugänge und der Zimmer, mussten vielfache konzeptionelle Anforderungen gelöst werden. Dies ist dem Innenarchitekturbüros Markus-Diedenhofen aus Reutlingen hervorragend gelungen.

Blick aus dem Bett von einem der Turm Suiten.

Blick aus dem Bett von einem der Turm Suiten.

Puristisch und Luxeriös. Die Minibar wurde für die Turm Suite entworfen und steht wie ein kleiner eleganter Turm im Raum.

Puristisch und Luxeriös. Die Minibar wurde für die Turm Suite entworfen und steht wie ein kleiner eleganter Turm im Raum.

Beeindruckende Aussicht aus der Turm Suite über Hamburg.

Beeindruckende Aussicht aus der Turm Suite über Hamburg.

 

 

In einer Turm Suite befindet sich das Badezimmer auf der offenen Gelerie.

In einer Turm Suite befindet sich das Badezimmer auf der offenen Gelerie.

 

 

In der zweiten Turm Suite befindet sich das Badezimmer unten und der Loungebereich auf der offenen Galerie.

In der zweiten Turm Suite befindet sich das Badezimmer unten und der Loungebereich auf der offenen Galerie.

 

 

In den Junior Suiten wurden elgente und raffinierte Einbauten entworfen. Dadurch wurde die spezielle Raumform optimal und formschön genutzt.

In den Junior Suiten wurden elgente und raffinierte Einbauten entworfen. Dadurch wurde die spezielle Raumform optimal und formschön genutzt.

 

 

Umbau

Linke Seite: der komplett ausgehölte Turm. Rechte Seite: der Erschliessungskern.

Linke Seite: der komplett ausgehölte Turm. Rechte Seite: der Erschliessungskern.

Der aufwendige Umbau, der rund 2 Jahre dauerte, erforderte aussergewöhnliche Baumassnahmen. Eine anschauliche Dokumentation des Umbaus findet man unter: www.wasserturm-schanzenpark.de

 

 

Der Wasserturm vor dem Umbau

Impressionen des Wasserturms vor dem Umbau

Impressionen des Wasserturms vor dem Umbau

Mehr Bilder und Informationen über des ursprünglichen Wasserturms unter: www.wasserturm-schanzenpark.de

Informationen über das Mövenpick Hotel Hamburg im Wasserturm: www.moevenpick-hotels.com/hamburg

Ein Besuch im Hotel Mövenpick Hamburg ist empfehlenswert. Die einzigartige Ambiente lädt zum Entdecken, Staunen und Entschleunigen ein. Viele durchdachte und liebevolle Details sind eine Hommage an den alten Wasserspeicher mit seinem massigen Gewölbe und dem Industriedenkmal Wasserturm. Die Verbindung von modernem Design und der historischen Bausubstanz scheint mir sehr gelungen; eine Zeitreise der besonderen Art.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Herrn Jörg Neumann, für die spannende Führung durch das Hotel Mövenpick in Hamburg.