Einrichten für Fortgeschrittene

Ein Besuch im Kubushaus in Rotterdam

 

Entweder man ist begeistert oder man geht mit Verwunderung durch das Haus. Kaum eine Wand befindet sich im Kubus Haus in Rotterdam, entworfen von Piet Blom, im rechten Winkel. Ein Besuch ist auf alle Fälle spannend, da der Wohnkomplex der Kubuswohnungen  ein wichtiger Zeitzeuge in der zeitgenössichen Baugeschichte ist.

 In der Spitze eines Kubus Hauses. Bildquelle: airbnb.com

In der Spitze eines Kubus Hauses. Bildquelle: airbnb.com

 Die Fenster des Kubushauses sind zum Himmel oder auf die Eingänge der Häuser und der Strasse ausgerichtet. Bildquelle: airbnb.com

Die Fenster des Kubushauses sind zum Himmel oder auf die Eingänge der Häuser und der Strasse ausgerichtet. Bildquelle: airbnb.com

 Für eine gelungene Einrichtung muss man sich auf ein Kubushaus einlassen können. Bildquelle: airbnb.com

Für eine gelungene Einrichtung muss man sich auf ein Kubushaus einlassen können. Bildquelle: airbnb.com

 Die erste Ebene im Kubushaus wurde von Piet Blom "Strassenhaus" genannt. Ihre Fenster geben den Blick auf die darunterliegende Strasse frei. Bildquelle: airbnb.com

Die erste Ebene im Kubushaus wurde von Piet Blom "Strassenhaus" genannt. Ihre Fenster geben den Blick auf die darunterliegende Strasse frei. Bildquelle: airbnb.com

Das Blaakse Viertel im Wandel der Zeit

Das Blaakse Viertel liegt im Zentrum von Rotterdam zwischen dem Markt und dem alten Hafen. 1939 schmiegen sich die Wohnhäuser noch an den Ufern entlang. 1944 wurde Rotterdam im 2. Weltkrieg stark getroffen, die Stadt lag in Schutt und Asche. 1946 sieht man das Blaakse Viertel aufgeräumt und leer. Es herrschte Wohnungsnot, man versuchte auf wenig Grundfläche möglichst schnell und kostengünstig zu bauen. Der Rationalismus in der Architektur war im Vor-marsch. 1970 dominierten die Hochhäuser im Blaaksen Viertel und man sehnte sich langsam wieder nach der Intimität der dörflichen Wohngemeinschaft zurück.

Blaakse Viertel.jpg

 

Das Projekt der Kubuswohnungen Komplex von Piet Blom, 1984

Die Stadt Rotterdam gab in den 70er Jahren Piet Blom den Auftrag eine Verbindung durch einen Baukomplex zwischen dem alten Hafen und dem Markt zu schaffen. Die Bedingung war, dass der Verkehr dazwischen nicht beeinträchtigt werden durfte. Inspiriert von der Ponte Vecchio in Florenz wollte er eine Überbauung entwerfen, die den Verkehr zwischen altem Hafen und Markt überbrückt, sowie die dörfliche Lebensgemeinschaft zurück in die Stadt bringen sollte.

 Ponte Vecchio, Florenz. Inspiration für Piet Blom. Bildquelle: hallo welt.cc

Ponte Vecchio, Florenz. Inspiration für Piet Blom. Bildquelle: hallo welt.cc

 Ansichtsplan des Wohnkompexes von Piet Blom, Bildquelle: www.archdaily.com

Ansichtsplan des Wohnkompexes von Piet Blom, Bildquelle: www.archdaily.com

 Die Kubushäuser ergeben gemeinsam das Dach des Wohnkomplexes, das Geschäfte und Gemeinschaftsräume beherbergt.

Die Kubushäuser ergeben gemeinsam das Dach des Wohnkomplexes, das Geschäfte und Gemeinschaftsräume beherbergt.

 

 

Das Innenleben eines Kubushauses

 Die Kubushäuser erinnern an Bäume, die als Wohnkomplex zu einem Wald zusammen gewachsen sind. So wurde die Spitze des Hauses auch von Blom als das "Blatt-Haus" benannt. Ein Kubus hat eine Kantenlänge von 7,5 Meter und wurde  um 45 Grad gekippt. Er steht dadurch auf einer Ecke, so das drei Seiten des Kubus nach unten und drei Seiten nach oben zeigen.

Die Kubushäuser erinnern an Bäume, die als Wohnkomplex zu einem Wald zusammen gewachsen sind. So wurde die Spitze des Hauses auch von Blom als das "Blatt-Haus" benannt. Ein Kubus hat eine Kantenlänge von 7,5 Meter und wurde  um 45 Grad gekippt. Er steht dadurch auf einer Ecke, so das drei Seiten des Kubus nach unten und drei Seiten nach oben zeigen.

 Durch die scheinbar zufällig zusammengewachsenen geometrischen Bäume ergeben sich spannende Blickwinkel

Durch die scheinbar zufällig zusammengewachsenen geometrischen Bäume ergeben sich spannende Blickwinkel

 Im Hintergrund des Kubus Wohnkomplexes sieht man die neue Markthalle, die hufeisenförmig gebaut worden ist. Ihre Architektur ist ebenfalls ein Besuch wert, ausserdem kann man sich nach der Besichtigung durch dieses Viertel wunderbar bei einem feinen Essen erholen.  Bildquelle: airbnb.com

Im Hintergrund des Kubus Wohnkomplexes sieht man die neue Markthalle, die hufeisenförmig gebaut worden ist. Ihre Architektur ist ebenfalls ein Besuch wert, ausserdem kann man sich nach der Besichtigung durch dieses Viertel wunderbar bei einem feinen Essen erholen.  Bildquelle: airbnb.com

Interessante Links:

 

Besuch in einem Kubushaus: Kijkkubus

Übernachten in einer Kubuswoning: www.airbnb.com

Besuch im Piet Blom Museum in Hengelo: http: www.pietblommuseum.nl

 

Die neusten Küchengeräte live erleben

Unter dem Motto Technik trifft Genuss fanden sich 12 Teilnehmer im kleinen Rahmen im Küchenstudio Seipp Wohnen in Waldshut Tiengen an einem Abend im Juni ein. Ein interessanter Abend in entspannter Gesellschaft.

Nach einem herzlichen Empfang der Küchenfachberaterinnen Susanne Gromann und Beatrice Mutz ging es gleich los mit dem Kochen.

 Daniel Frech, Restaurantfachmann, Koch und Küchenmeister

Daniel Frech, Restaurantfachmann, Koch und Küchenmeister

Daniel Frech, gelernter Restaurantfachmann, Koch und Küchenmeister der in dritter Generation das Traditionsgasthaus Posthorn in Ühlingen im Schwarzwald leitet, führte uns durch den Abend. Im Laufe des Abends entstanden in zwei verschiedenen Schauküchen nach und nach raffinierte und saisonale Gerichte. Begleitet von vielen interessanten Tipps und Tricks wurde gedämpft, gekocht, geröstet, gebraten, gegrillt und mit Hilfe der Teilnehmer appetitlich angerichtet.

 Technik trifft Genuss

Technik trifft Genuss

Besonders spannend war es die verschiedenen Kochgeräte im Einsatz zu sehen. Daniel Frech führte die Funktionen eines Dampfgarers, Backofens, Combi-Dampfgarers, Induktionskochfeld, Teppan Yaki oder der verschiedenen Dunstabzüge vor. Ehrlich teilte er uns seine Erfahrungen und ihre unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten mit.

Die engagierten Küchenberaterinnen, Susanne Gromann und Beatrice Mutz gaben bei Nachfrage gerne Auskunft über Kücheneinrichtungen, Materialien oder Geräte. Wie zwei gute Feen bereiteten sie den grossen Tisch für jeden neuen Gang vor, bewirteten die Teilnehmer beim probieren der verschiedenen Gänge und räumten anschliessend wieder alles auf.

 Teppan Yaki im Einsatz

Teppan Yaki im Einsatz

Für mich war es ein informativer Abend, an dem ich die Geräte dank Daniel Frech live erleben und mir selber ein Bild machen konnte. Durch die Ausführungen von Susanne Gromann und Beatrice Mutz wurde dieses Bild ergänzt. Die dreieinhalb Stunden vergingen wie im Flug und es entstanden unter den Teilnehmern so manche angeregte Gespräche.

 Sommergericht: Saibling mit geröstetem Spargel

Sommergericht: Saibling mit geröstetem Spargel

Ein angenehmer Nebeneffekt des Abends war natürlich, das jemand das feine Essen aufessen musste. Und so kamen wir in den Genuss die verschiedenen Gänge begleitet von feinen Weinen zu geniessen.

Diese Kochevents sind für jeden geeignet, der sich von einem Profi über die neusten und unterschiedlichsten Küchengeräten in einer entspannten Runde informieren und zusätzlich sich von einem erfahrenen Koch von neuen Zubereitungsarten inspirieren lassen möchte.

Diesen Sommer sind keine Kochevents bei Seipp mehr vorgesehen. Man kann sich aber unter dieser Adresse www.seipp.com für einen Newsletter anmelden, um auf diese Weise für kommende Events benachrichtigt zu werden.

Ein Produkt mit langer Tradition: Die Zementfliese

Ein spannender Artikel in HOUZZ über ein faszinierendes handgefertigtes Produkt.

 

Heute sind Zementfliesen wieder im Kommen. Sie passen gut zum weltweiten Vintage-Trend und dem allgemeinen Interesse an handgefertigten Produkten. Mit modernen Mustern geben Designer und Hersteller den Fliesen jetzt eine zeitgenössische Prägung. Die alten Zementfliesen erwachen zu neuem Leben – und sind vielseitiger als je zuvor.

Mit diesem Link geht es zum Artikel: HOUZZ